Alt – ein kleines Wort mit Risiken und Nebenwirkungen

Der demographische Wandel und die Gesellschaft eines langen Lebens gehören zu den Top – Themen gesellschaftspolitischer Agenden. In den Diskussionen, in der Medienarbeit und bei der Suche nach Antworten auf die demographischen Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft vermeidet man aber gern das Wort „alt“. Man spricht nicht gern von alten Menschen, sondern lieber von Seniorinnen und Senioren. Schon seit langem hat die Werbewirtschaft das Wort „alt“ aus ihrem Sprachgebrauch gestrichen.

Das Vertrackte an dem Wort „alt“ ist sein gefühlter Beiklang und seine Nebenbedeutung. Sucht man etwa im PC – Textprogramm nach einem anderen Ausdruck für „alt“, dann findet man im elektronischen Wörterbuch folgende bedeutungsgleiche bzw. bedeutungsverwandte Vorschläge: abgelebt, ältlich, dienstunfähig, greisenhaft, hinfällig, invalid, senil, taprig, verkalkt, verknöchert, welk!

Seniorin oder Senior klingt da schon wesentlich besser: Satt Senior könne man – so das elektronische Wörterbuch – auch Altmeister sagen.

Podiumsdiskussion am 27. Juni 2011

„Ein Lächeln schafft Nähe zu den Menschen“

Humor verbindet und schafft Nähe – dies gilt auch im Pflegeheim. Seit 10 Jahren engagieren sich in der Region Tübingen–Reutlingen die Clowns im Dienst.
In dem in Deutschland einmaligen Mehrgenerationenprojekt „Humor verbindet Generationen“ leisten sie zusammen mit kleinen Kindern mit den Mitteln des Humors ihren Beitrag zur Lebensqualität pflegebedürftiger Patientinnen und Patienten. In diesem Projekt begegnen Kindergartenkinder in Pflegeheimen in Begleitung ausgebildeter Pflegeheimclowns demenzkranken und bettlägerigen Menschen. 

Durch ihre unbefangene spontane und direkte Art können kleine Kinder recht schnell Kontakt zu Demenzpatienten finden. Diese wiederum öffnen sich trotz ihrer Erkrankung gern den kleinen Besuchern. Die Clowns vom Dienst dienen dabei als Brückenbauer. 

Die Veranstaltung im Rahmen der Tübinger Humorwoche 2011 will zum einen an Hand von Berichten, Filmausschnitten und einem Podiumsgespräch die Erfahrungen von Humor in der Pflege und des Projekts „Humor verbindet Generationen“ bekannt machen und weitergeben. Sie will zum anderen Kontakte vermitteln und zum Mitmachen anregen.

Podiumsdiskussion am 13. Juli 2010

Lieber gemeinsam als allein - Die Seniorenclubs im Kreis Tübingen

Im Kreis Tübingen tragen über 100 Senioren-  und  Alterclubs zur Lebensqualität älterer Menschen - insbesondere der höheren Lebensphase - maßgeblich bei. Die regelmässigen Treffs sind im Kalender fest gebucht: Man freut sich auf den nächsten Clubnachmittag in geselliger Runde.

Senioren- und Altenclubs leisten einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Integration und fördern zugleich persönliche Kontakte. Sie sind damit ein äußerst wichtiges Element der Seniorenarbeit im Kreis Tübingen.

Die Podiumsdiskussion mit erfahrenen Leiterinnen und Leitern von Senioren- und Altenclubs will die Bedeutung der Clubs  sichtbar machen und die Verdienste der Bürgerinnen und Bürger, die sich als Clubleiterinnen und Clubleiter oder als helfend Mitwirkende bürgerschaftlich engagieren, würdigen.

Podiumsdiskussion am 09. März 2010 (mit TPLK)

Umgang mit Medikamenten und Alkohol im Alter

Nach dem Kreisseniorenplan 2009 ist davon auszugehen, dass im Kreis Tübingen zwischen 2100 bis 4200 ältere Menschen leben, deren Umgang mit Medikamenten problematisch ist. Die Zahl der älteren Menschen mit schweren Alkoholproblemen dürfte zwischen 600 und 800 liegen.

Im Zuge der demographischen Entwicklung, die auch im Kreis Tübingen zu einer Zunahme der Zahl älterer Bürgerinnen und Bürger führen wird, ist zugleich mit einem Anstieg der Zahl suchtkranker Seniorinnen und Senioren zu rechnen.

Die Erfahrung zeigt, dass Sucht im Alter noch stärker tabuisiert ist, als Suchterkrankungen von Menschen jüngerer Altersgruppen. Man spricht nicht gern darüber und wenn – dann lieber hinter vorgehaltener Hand. Deshalb finden sich unter den Klienten der Suchtberatungsstellen im Kreis Tübingen nur wenige ältere Menschen.

Es gilt, mit der Problematik der Sucht im Alter angemessen umzugehen und im Suchthilfenetzwerk das Ineinandergreifen von Beratungs- und Hilfestrukturen der Seniorenarbeit, der Suchtprävention, der Suchtkrankenhilfe und der Gesundheitsförderung abzustimmen.

Sucht im Alter: Wenn Medikamente und Alkohol zum Problem werden - die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus und der Kreisseniorenrat wollen in einer öffentlichen Podiumsdiskussion solchen Fragen nachgehen.

Podiumsdiskussion am 16. Juni 2009

Humor 60 + Gibt´s im Alter wirklich noch was zu lachen?

Edvards Munchs Gemälde „Der Schrei“, das offensichtlich den Verfasser des Logos der Tübinger Humorwoche, Sepp Buchegger, inspiriert hat, ist der Klassiker der Abbildung  von  hoffnungsloser  Verzweiflung  und  des Herausschreiens von tiefer Einsamkeit und innerer Not! „Der Schrei“ passt so richtig zu Bildern vom Alter, die „alt“ mit hinfällig, senil oder verkalkt in Verbindung bringen.

Nun sind Seniorinnen und Senioren an sich ganz normale Menschen. Sie sind eben nur in die Jahre gekommen, haben vieles erlebt und erfahren, dass es im Leben nicht  immer  lustig  zugeht.  Trotzdem, der  personifizierte Trauerkloß  ist  der  ältere Mensch nun auch wieder nicht. Die Werbung vermittelt jedenfalls seit einigen Jahren ein ganz anderes Bild, nämlich das Bild von agilen, lebenslustigen Seniorinnen und Senioren, die durchaus auch humorvoll und lachend ihr Leben genießen.

Wie steht’s also um den Humor jenseits der 60? Worüber lachen Seniorinnen und Senioren – wenn sie überhaupt etwas zu lachen haben – gern und worüber schütteln sie andererseits nur noch den Kopf oder zucken mit den Schultern, wenn sie sehen oder hören, worüber Jüngere sich köstlich amüsieren? Man spricht heute gern vom Wirtschaftsfaktor „60+“. Gibt es auch so etwas wie einen „Humor 60+“? Und wie sieht dieser aus? Das Podium sucht nach Antworten.

Podiumsdiskussion am 02. Februar 2009 (mit TPLK)

Na dann mal gute Reise! - gesund verreisen und gesund zurückkommen –

Seniorinnen und Senioren reisen gern. Sie zieht es nicht nur in den Schwarzwald oder an den Bodensee. Auch ferne Länder in anderen Kontinenten stehen auf dem Programm.

Die Reiselust älterer Menschen ist ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Ein Gang durch die jährliche Stuttgarter CMT zeigt, wie sehr sich Touristikunternehmen um den Seniorenreisemarkt bemühen.

Leider kommt nicht jeder, der verreist, gesund wieder zurück.

Was lässt sich tun, um das Risiko  von Erkrankungen während einer Reise möglichst gering zu halten? Wie kann man präventiv die Folge von Krankheiten, die während einer Reise auftreten können, mindern? Wo bekommt man einen reisemedizinischen Rat?

Sicher -  man kann den Hausarzt fragen. Er hilft gewiss weiter.

Im Kreis Tübingen sind Seniorinnen und Senioren in der glücklichen Lage, sich darüber hinaus noch an eine andere kompetente Stelle wenden zu können: Die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus. Diese Klinik bietet ein breites Spektrum medizinischer Beratung und praktischer Hilfen für reisefreudige ältere Menschen an.

Seniorinnen / Senioren und medizinischen Fragen rund um das Reisen -  die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus und der Kreisseniorenrat wollen in einer öffentlichen Podiumsdiskussion diesen Fragen nachgehen.

Podiumsdiskussion am 10. Juni 2008

Forum im Bürgerheim

Das „Forum im Bürgerheim“ ist eine vom Kreisseniorenrat organisierte Veranstaltungsreihe. In ihr werden aktuelle Themen aus den verschiedenen Sachgebieten der Seniorenarbeit kommuniziert. Bewährt hat sich dabei die Form der Podiumsdiskussion, die die Möglichkeit bietet, in einer lockeren Gesprächsform die jeweiligen Themen unter verschiedenen Aspekten und unter Einbeziehung des Publikums zu betrachten.

Der Ort des Forums ist das Bürgerheim, der Ort in dem sich auch das Sekretariat des Kreisseniorenrats befindet.

 
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