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Beitrag der Großeltern zur Familien- und Generationensolidarität

Weitere Informationen:

Die Fakten

Großeltern unterstützen ihre Enkelkinder finanziell, übernehmen Aufsichtspflichten, begleiten deren Heranwachsen und sind gern für sie da:

• 18 Millionen Großeltern setzen in Deutschland rund 2,7 Mrd. Stunden für private Kinderbetreuung ein (Stand 2008).

• Großeltern lassen in Deutschland ihren Enkelkindern jährlich einen Betrag von 30 bis 35 Mrd. Euro an Geld- und Sachleistungen zukommen.

• Die maximale zeitliche Wohnentfernung von drei Viertel aller Großeltern zu ihren Enkeln beträgt in Baden-Württemberg weniger als 1 Stunde.

Das Wahrnehmungsdefizit

Im Unterschied zum tatsächlichen Umfang der Unterstützung und des Beistands, den Großeltern für ihre Enkelkinder leisten, findet ihr Beitrag zur – familiären – Generationensolidarität nur wenig öffentliche Beachtung und öffentliche Anerkennung. So stellt z. B. der wissenschaftliche Beirat für Familienfragen des Bundesfamilienministeriums fest:

„Die Beziehungen zweier aufeinanderfolgender Generationen – die Eltern-Kind-Beziehungen – sind umfangreich erforscht, hingegen werden die Großeltern-Enkel-Beziehungen in der Wissenschaft bislang wenig, und in der Politik gar nicht beachtet“.

Zum Abbau des Wahrnehmungsdefizits hat der Kreisseniorenrat eine Initiative zu Gunsten der öffentlichen Wahrnehmung und Würdigung gestartet. Weitere Informationen zum Ziel dieser Initiative siehe Flyer.


Förderer des Kreisseniorenrat Tübingen e.V.